Marion's profileWenn die Seele träumtPhotosBlogListsMore Tools Help

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    April 30

    Deine Mutter

     

     

     

    Deine Mutter

    Liebe, treue Mutterliebe,

    edler Schatz in dieser Welt,

    die mit sanftem, heil’gen Triebe

    bis zum Tod die Treue hält,

    die das Kind so zärtlich liebt,

    dass sie gerne alles gibt.

     

    Liebe, die für Dich noch betet,

    wenn Du gingst auf breiter Bahn,

    wo die Sünde Dich gekettet

    mit Betrug und eitlem Wahn;

    ob sie auch in Trauer weint,

    immer hat sie’s gut gemeint.

     

    Liebe die Dich nie verlassen,

    ob Dich auch die Welt verstieß,

    mochten alle Dich auch hasssen,

    Deine Mutter Dich nie ließ,

    bis ihr Herz für immer bricht,

    lässt Dich Deine Mutter

    nicht im Stich.

     

    Mutterliebe, die im Sterben

    Noch dem Kinde zugewandt,

    wenn die Wangen sich entfärben,

    fasst Dich noch die matte Hand,

    lächelt Dir den Abschiedsgruß

    und empfängt den letzten Kuss.

     

    April 28

    Sonnenschein

     

     

     

     

     
     

    Sonnenschein

    Sonnenschein in uns'ren Herzen
    Sonnenschein in aller Welt
    Sonnenschein vertreibt die Schmerzen
    Sonnenschein ganz ohne Geld.

    Denn die Sonne scheint uns allen
    Manche aber seh'n sie nicht
    Lassen sich ins Unglück fallen
    Wenn ihr Lebenstraum zerbricht.

    Lasst sie nicht allein mit Sorgen
    Seid in ihrer Welt das Licht
    Für uns alle gibt's ein Morgen
    Wenn der neue Tag anbricht.

    Lasst uns Kummer
    Lasst uns Sorgen
    Von uns werfen, ganz weit fort.
    Hoffen auf den neuen Morgen
    Hoffen auf ein freundlich' Wort.

    Lachen wollen wir und singen
    Tanzen auch im Sonnenschein
    Denn dann kehrt in uns'ren Herzen
    endlich wieder Freude ein.

    Düst're Wolken werden weichen
    Große Sorgen werden klein
    Und es tanzt in uns'ren Herzen
    Immerfort der Sonnenschein.

    Jasmin Steinweg

     

     

     

    Treibsand


     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

     

     


     

     

     

     

     

     

      Treibsand

    Sandkorn, getrieben vom tosenden Meer,
    angeschwemmt am Strand,
    eingeholt von Wellen,
    gefangen im Strudel.

    Hochgehoben, um abzustürzen,
    Versuch, bodenständigen Halt zu finden,
    den Naturkräften ausgeliefert,
    erneut verschlungen von dunklen Fluten,
    Kurzweil im Zustand der Ruhe.

    Dann auf den Wellen tanzend,
    anlandend am Ufer,
    gewärmt, getrocknet von einem Sonnenstrahl,
    emporgehoben, fortgeweht vom Wind,
    Bestimmung findend als Teil einer Düne.

    Mensch im Universum
    geprägt von Zeit und Gezeiten,
    getragen in schwebender Leichtigkeit
    oder von Macht und Gewalt beherrscht
    bis zur Ankunft am endlichen Ziel.

    Gerhild Decker