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30 avril

Danke Ihr Lieben...

 

 

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Hallo Ihr treuen Seelen.
 
Es ist toll, dass Ihr immer noch hier hereinschaut. Jepp!!! Werde am Wochenende
nochmal einen kleinen Eintrag machen extra für Euch. Ich möchte Euch einen schönen
Feiertag - den Freitag vergessen wir mal - und ein super Wochenende wünschen...

Herzliche Grüße Elke
 
 
 
2 janvier

Schließung

Wie ich bereits im vergangenem Jahr angekündigt habe, werde ich an dieser Seite ab 1. Februar aus gesundheitlichen Gründen nichts mehr machen - vielleicht ab und an mal ein neues Fotoalbum.. Ihr könnt gerne meine Haupseite unter epmgermany.spaces.live.com (Meine Seele spiegeln...)besuchen, ich würde mich freuen. Danke für Eure Treue.
7 décembre

Hoffnung zur Weihnacht

 
 

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Hoffnung zur Weihnacht

 

Wenn dieses Jahr er leuchtet,

Der Stern am Himmelszelt,

Sind viele Menschen traurig

Auf der ganzen Welt -

Auch dieses Jahr wird’s Weihnacht,

Doch nicht in jedem Herz,

Es gab zu viele Tränen,

Unermesslich ist der Schmerz.

 

Was muß alles geschehen,

Dass Menschen menschlich werden

Und endlich, endlich Friede

Wird bei uns auf Erden.

Wir bräuchten uns nichts schenken,

Doch an eines ganz allein,

Sollten alle Völker Denken:

Dem andern gut zu sein!

 

Der Weihnachtsfriede geht

Von jener Krippe aus,

Er möge dich erreichen,

Wo du auch bist zu Haus.

Du mögest ihn auch finden,

Ob arm du bist, ob reich,

wenn’s mancher auch nicht glaubt,

Wir sind doch alle gleich.

 

Zu dem Kind in jenem Stall

Sollten wir uns all’ gesellen,

Denn es braucht jeden Menschen,

Um die Leiden abzustellen.

Dies schafft es nicht allein,

Auch nicht als Gottes Sohn,

Ein jeder ist gefordert,

Zu verlassen seinen Thron,

Auf dem er sitzt und glaubt,

Er ändere die Welt -

Es kann nie Friede werden,

Wenn es sich so verhält.

 

Wir wollen sie anzünden,

Die Hoffnung in den Herzen,

Wir wollen daran glauben,

Dass sie entflammt, wie Kerzen

Auf den ungezählten Bäumen,

Die wir Menschen aufgestellt -

Lasst uns bitten um den Frieden

für uns und für die Welt.

Unbekannt

 

 

                                                           

In die Adventszeit mit Witz

 

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Warum klettern die Ostfriesen Anfang Dezember immer durch das Fenster?

Weil Weihnachten vor der Tür steht!

 

Weihnachten. Es klingelt an einer deutschen Wohnungstür.

Vor der Tür steht ein Mann vom Ausländerhilfswerk:

„Gute Frau, es ist Weihnachten, das Fest der Liebe und Zuneigung.

Was halten Sie davon, dieses Weihnachtsfest einen Asylanten zu sich zu nehmen?“

- „Na schön! Aber nächstes Jahr nehmen wir wieder einen Truthahn!“

 

Drei Blondinen treffen sich nach Weihnachten. „Mein Freund hat mir ein Buch
geschenkt.“, sagt die eine. „Dabei kann ich doch gar nicht lesen!“ - „Das ist doch gar
nichts! Mein Freund hat mir einen Terminplaner gekauft, dabei kann ich gar nicht
schreiben!“ - „Bei mir ist es noch viel schlimmer! Mein Freund hat mir einen Deoroller
gekauft, dabei habe ich doch gar keinen Führerschein!“
 
„Mein Mann will mir zu Weihnachten ein Schwein schenken.“ – „Das sieht ihm ähnlich.“ -
„Wieso? Haben Sie es denn schon gesehen?
 
Eine Blondine zur anderen: „Dieses Jahr fällt Weihnachten 
auf einen Freitag.“ 
- Sagt die andere: „Hoffentlich nicht auf einen 13.!“
 
Fritzchen geht zur Krippe, nimmt das Jesuskind aus dem Stroh und sagt zu ihm: 
"So und wenn ich dies Weihnachten keinen Gameboy kriege, 
dann siehst Du Deine Eltern nie wieder!"
 
Anne schwelgt in Erinnerungen: "Als Kind liebte ich es, 
an Winterabenden in der Stube vor knisterndem Feuer zu sitzen.
 Leider gefiel das meinem  Vater nicht. Er hat es verboten." -
"Warum denn ?" - 
Nun. wir hatten keinen Kamin !
 
Kurz vor Weihnachten. "Ich werde meinem Mann Goethe und Schiller schenken, 
und zwar in Leder." 
- "Sehr vernünftig", nickt die Freundin, "die gehen ja auch nicht so leicht kaputt
 wie die aus Gips."
 
Er hat ihr ein Handy zu Weihnachten geschenkt und versucht nun, sie beim Einkaufen
zu erreichen.
Es klappt. "Heinz", ruft sie erstaunt ins Handy, "woher weißt du, dass ich gerade 
im Supermarkt bin ?" 
 
"Ach, Omi, die Trommel von dir war wirklich mein schönstes Weihnachtsgeschenk."
"Tatsächlich ?", freut sich Omi. 
"Ja, Mami gibt mir jeden Tag fünf Mark, wenn ich nicht darauf spiele!"  
aus dem Internet
 
 

1 décembre

Adventszeit

 

 

 

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Liebe Freunde und Besucher

 

Ich möchte Euch eine besinnliche und stressfreie Vorweihnachtszeit wünschen. In diesen Tagen denkt so mancher an die Armen Menschen dieser Welt. So geht es mir auch – allerdings bewegen sich meine Gedanken nicht nur um die 3. Welt, wo Hunger und Armut leider an der Tagesordnung sind – sondern ich denke an die zunehmende Armut in unserem Land. Zu viele Menschen leben unter dem Existenzminimum – hungern, frieren in ihren Wohnungen, wenn sie eine haben und sind alleine gelassen. Wie viele, vor allem ältere Menschen, verbringen das Weihnachtsfest alleine. Haben keine Angehörigen und wissen nicht wie es für sie weitergehen soll. Vermehrt rinnen Tränen der Einsamkeit und der Zukunftsangst. Denken wir auch an die Obdachlosen, die auf der Straße leben müssen, weil sie vielleicht ihre Arbeit, ihre Familie oder ihre Gesundheit verloren haben. Hier greift unser Staat nicht wirklich. Eher wird über Erhöhungen der Diäten von Politikern abgestimmt und diese wie bisher genehmigt, als dass ein Sozialbedürftiger Mensch eine kleine Hilfe bekommt. Weiterhin muss ich an die Kinder denken, denen schlimmes angetan wird. Ob innerhalb der Familie oder durch Fremde. Kinder, die nicht mit strahlenden Augen unter dem Weihnachtsbaum stehen, sondern mit Tränen in den Augen einsam ihrem Schicksal ergeben sind. Sie alle, ob jung oder alt brauchen Zuwendung, brauchen jemand der ihnen zuhört, sie mal in den Arm nimmt. Ausländerfeindlichkeit, ein Wort, nein mehr ein Zustand, den es nicht geben dürfte und doch wird es immer schlimmer. So hat es doch schon mal in unserer Geschichte angefangen. Nein bitte keine Wiederholung! Diese und noch viele andere Gedanken gehen mir in diesen Vorweihnachtlichen Tagen durch den Kopf und machen mich traurig. Gehen wir auf die Menschen zu, sagen wir ihnen ein liebes Wort und hören ihnen zu, damit tun wir sehr viel. Nicht nur für sie ach für uns selber. Denn es tut gut nicht nur zuzusehen (wegzusehen), sondern mit den wenigen Mitteln die wir haben, zu helfen.

In diesem Sinne eine schöne Adventszeit.

Liebe Grüße…

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29 novembre

Hast du dich schon......

 

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   Hast Du Dich schon mal gefragt

 

Ist es nicht empfehlenswert, im Flugzeug vorne zu sitzen, damit beim Absturz wenigstens der Getränkewagen noch mal vorbeikommt?

 

Sollten wir nicht mehr Biber essen, um unsere Bäume zu schützen?

 

Wenn das hebräische Wort Shalom Friede heißt, heißt dann El Shalom Elfriede?

 

Wusstest du schon, dass manche Frauen mit Bulimie einen Rekord brechen?

 

Ist es nicht paradox, wenn man jetzt im Herbst darauf achten soll, dass, wenn man auf dem Bahnsteig steht, keinen Zug bekommen soll?

 

Möchtest du nicht auch mal mit einem Teilnehmer sprechen, der den Kurs "Selbstmord ohne Reue" erfolgreich absolviert hat?

 

Hast du nicht auch lieber Musik im Blut als Alkohol im Klavier?

 

Wusstest du schon, dass Sultaninen weder Frauen noch Töchter eines Sultans sind?

 

Ist Wintereinbruch strafbar?

 

Sollte man nicht lieber ab und zu mal zu weit gehen als immer zu kurz zu kommen?

 

Kennst du nicht auch Leute, die was für's Vaterland tun könnten, nämlich auswandern?

 

Wie können Frauen den Faden in ein winziges Nadelöhr einfädeln und dann Probleme beim Einparken haben?

 

Wenn Olivenöl aus Oliven gemacht wird, woraus wird dann Babyöl gemacht?

 

Ist Ausziehtusche wirklich nur etwas für Leute, die Aktmalerei als Hobby haben?

 

 

17 novembre

Seemärchen

 

 

 

 
 
 
  

Seemärchen
 
 Und als die Nixe den Fischer gefaßt,
Da machte sie sich abseiten;
Sie schwamm hinaus mit lüsterner Hast,
Hinaus in die nächtlichen Weiten.
 
Sie schwamm in gewaltigen Kreisen herum,
Bald oben, bald tief am Grunde,
Sie wälzt' mit dem Armen sich um und um
Und küßt ihm das Rot vom Munde.
 
Drei Tage hatte sie Zeitvertreib
Mit ihm in den Meeresweiten
Am vierten ließ sie den toten Leib
Aus ihren Armen gleiten.
 
Da schoß sie empor an das sonnige Licht
Und schaute hinüber zum Lande;
Sie schminkte mit Purpur das weiße Gesicht
Und nahte sich singend dem Strande.

Gottfried Keller (1819-1890)

12 novembre

Die Treppe der Orangerie

 
 
 
 
 
 
 
 



Die Treppe der Orangerie

Versailles

Wie Könige die schließlich nur noch schreiten
fast ohne Ziel, nur um von Zeit zu Zeit
sich den Verneigenden auf beiden Seiten
zu zeigen in des Mantels Einsamkeit -:

so steigt, allein zwischen den Balustraden,
die sich verneigen schon seit Anbeginn,
die Treppe: langsam und von Gottes Gnaden
und auf den Himmel zu und nirgends hin;

als ob sie allen Folgenden befahl
zurückzubleiben, - so daß sie nicht wagen
von ferne nachzugehen; nicht einmal
die schwere Schleppe durfte einer tragen.

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

                                                                   
 
 
  
                                        
21 octobre

Herbstbild

 

 

 

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Herbstbild
 
 
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
 
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

Friedrich Hebbel(1813-1863)

 

 

 

 

17 octobre

Sei einfach Du

 

 

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  Wenn Du Dich nicht mehr wehrst gegen Anfeindungen egal welcher Art,

dann lebst Du nicht mehr wirklich.

Du bist dazu bestimmt Dein Leben so zu  leben, wie Du es kannst, willst

und es DIR gut tut.

Denke immer daran und bleibe Dir treu, sei einfach "DU"!

  © epm/Elke 2007-2011

 


 

22 septembre

Die anderen werden älter

 

 

 

 

  

Die anderen werden älter

 

Die Menschen meiner Altersgruppe haben sich verändert. Sie sehen alle viel älter aus als ich. Kürzlich traf ich einen Schulkameraden, der so gealtert ist, dass er mich nicht erkannt hat. Als ich heute morgen meine Haare kämmte, dachte ich an den Ärmsten, und als ich mich im Spiegel sah, stellte ich fest, dass Spiegel auch nicht mehr sind, was sie einmal waren.

Vieles ist anders als früher. Es ist zwei Mal so weit zum Park und nun auch noch ein Berg dazwischen. Es kommt mir so vor, als würden sie die Treppen heute steiler machen. Und ich habe längst aufgegeben, zum Bus zu rennen- der fährt jetzt schneller weg wie früher.

Zeitungen lesen fällt jetzt schwerer, weil sie die Schrift verkleinert haben. Es hat auch keinen Sinn; jemanden zu bitten etwas vorzulesen, denn jeder spricht so leise, das man ihn kaum hört.

Die Klamotten sind neuerdings so eng geschneidert, besonders um die Hüften. Es fällt mir immer schwerer, mich zu bücken um meine Schuhe zu binden.

Auch glaube ich, dass das Jahr nicht mehr wie früher 365 Tage hat. Hat der Tag noch 24 Stunden ? Ein Freund von mir hat seinen Rentneralltag einmal so beschrieben: Morgens um 7 Uhr läutet der Wecker, kurz darauf beginnt die Tagesschau. Wartezimmer beim Arzt sind mir fast so vertraut wie mein Wohnzimmer. Unlängst wollte ich meinen Fernseher anmachen aber wo der steht saß ein anderer Patient.  Vor wenigen Wochen hat ein Arzt meinen Nachbarn, der nur zwei Jahre älter ist als ich, gesagt in seinem Alter lohne sich diese Operation nicht mehr. Ich könnte noch viele Dinge aufzählen, wenn sie mir nur einfallen würden.

Aber eines freut mich und zeigt mir, dass ich doch noch nicht so alt bin. Ich bin unverändert kontaktfreudig und lerne jeden Tag neue Menschen kennen. Einige von denen sagen allerdings, sie würden mich schon lange kennen ?!

Im Laufe der letzten Jahre habe ich festgestellt, dass Karl Valentin recht hatte mit seiner Aussage :“Die Zukunft war früher auch besser.“

Verfasser unbekannt

 

In diesem Sinne frohes Altern

 

 

 

 

19 août

Beginn des Endes

 

 

 

  

 

Beginn des Endes
 
 Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz,
Nur ein Gefuehl, empfunden eben;
Und dennoch spricht es stets darein,
Und dennoch stoert es dich zu leben.
 
Wenn du es andern klagen willst,
So kannst du's nicht in Worte fassen.
Du sagst dir selber: "Es ist nichts!"
Und dennoch will es dich nicht lassen.
 
So seltsam fremd wird dir die Welt,
Und leis verlaesst dich alles Hoffen,
Bis du es endlich, endlich weisst,
Dass dich des Todes Pfeil getroffen.
Theodor Storm)

 

 

 

 

7 août

Wie man die Höhe eines Wolkenkratzers...

 

 

 

 

Wie man die Höhe eines Wolkenkratzers…

 

Wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellen kann. Das nun folgende war wirklich eine Frage, die in einer Physikprüfung, an der Universität von Kopenhagen, gestellt wurde:

"Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt."

Ein Kursteilnehmer antwortete: "Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes."

Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermaßen, daß der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde. Er appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung dass seine Antwort unbestreitbar korrekt war, und die Universität ernannte einen unabhaengigen Schiedsrichter, um den Fall zu entscheiden.

Der Schiedsrichter urteilte, dass die Antwort in der Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige. Um das Problem zu lösen, wurde entschieden den Kursteilnehmer nochmals herein zu bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche Antwort geben konnte, die mindestens eine minimale Vertrautheit mit den Grundprinzipien von Physik zeigte.

Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf nach vorne, in Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn, dass die Zeit lief, worauf der Kursteilnehmer antwortete, dass er einige extrem relevante Antworten hatte, aber sich nicht entscheiden könnte, welche er verwenden sollte.

Als ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er wie folgt: "Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen die es braucht, um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H = 0.5g x t im Quadrat berechnet werden. Das Barometer wäre allerdings dahin!

Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.

Wenn Sie aber in einem hohem Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2 pi im Quadrat (l/g).

Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am einfachsten gehen da hinauf zu steigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.

Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich den Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.

Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: "Wenn Sie einen netten neuen Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier, vorausgesetzt Sie sagen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers."

Der Kursteilnehmer war Niels Bohr, der erste Däne der überhaupt den Nobelpreis für Physik gewann ...

 

 

Seht Euch mal die Seite http://www.orschlurch.de an. Hier habe ich den Beitrag gefunden

Und mit Erlaubnis verwendet. Die Seite ist echt krass, toll, fantastisch.

 

 

29 juillet

Gefühle

 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 

26 juillet

An die Sonne

 
 


 
An die Sonne
 
 
Frau Sonne, diesmal trifft sie's nicht,
    Wenn sie von meinem Liede
Sich nichts, als Schmeichelei, verspricht;
    Ich bin des Lobens müde.
D'rum höre sie: Trotz ihrem Glanz,
Und Strahlenrock und Sternenkranz,
    Trotz ihrer gold'nen Scheitel,
    Ist sie ein Weib - und eitel.
 
Bespiegelt und begäffelt sie
    Sich nicht in jedem Teiche?
Begeht sie nicht, so spät als früh,
    Die tollsten Weiberstreiche?
Ein wunderschöner Lebenslauf! -
Geschminkt steht sie des Morgens auf,
    Geschminkt geht sie zu Bette,
    Wie eine Erzkokette.
 
Sie prätendirt, die ganze Welt
    Soll sich in sie vergaffen;
Sobald ihr's aufzusteh'n gefällt,
    Da soll kein Thier mehr schlafen:
Der Hahn muß auf zum Morgengruß,
Sogar die Sonnenblume muß
    Den Seladon ihr spielen,
    Und stets nach ihr nur schielen.
 
Sie glaubt, die Vögel übeten
    Für sie nur ihre Kehlen,
Und schämt sich nicht, uns Schlafenden
    Die Frühmusik zu stehlen:
Und können Abends die nicht mehr,
So müssen Frösch' und Grillen her,
    Und ihr ein Tutti singen,
    Um sie in Schlaf zu bringen.
 
Auch ist sie gar zu sehr erpicht,
    Mit ihrem Reiz zu prahlen,
Stets soll er uns in's Angesicht
    Ganz ohne Schleier strahlen;
Schlei'rt ihn ein Sommerwölkchen ein,
So blitzt und donnert sie darein
    Bei hellen Thränengüssen,
    Bis sie den Schlei'r zerrissen.
 
Da schwimmt nun ihre Majestät
    In einem Meer von Glanze,
Und wo sie nur vorübergeht,
    Da huldigt Strauch und Pflanze.
Die armen Blümchen dauern mich,
Sie bücken bis zur Erde sich;
    Kein's darf das Köpfchen heben,
    Bis sie sich wegbegeben.
 
Doch, daß sie niemand d'rum besieht,
    Wie ihr die Runzeln lassen,
So pflastert sie sich täglich mit
    Demanten und Topassen:
Das treibt sie bis zum Augenweh;
Doch pflegte sie im Negligé
    Nur einmal auszugehen,
    Wir würden Wunder sehen.
 
Mit schönen Mädchen treibt sie gar
    Ein jämmerlich Spektakel:
Nimmt sie nur ein's von weitem wahr,
    Husch schüttelt sie die Fackel,
Und brennt die feinste Lilienhaut
So kohlpechschwarz, daß einem graut
    Und könnte sie, ich glaube,
    Sie brennte sie zu Staube.
 
Doch wissen ihr auch ritterlich
    Die Schönen Trotz zu bieten,
Und kämpfen gegen ihren Stich
    Mit Fächer, Schirm und Hüten:
D'rum hat Madam wohl hundertmal
Gewünscht: Ha! daß die Dirnen all'
    Von Schmalz und Butter wären,
    Wie wollt' ich sie zerstören!
 
Zwar, daß sie gern sich trägt zur Schau,
    Ließ sich noch übersehen;
Doch ihre Neugier, gnäd'ge Frau,
    Ist gar nicht auszustehen.
Denn, weil sie grosse Augen hat,
So, meint sie, dürf' in Feld und Stadt
    Nichts unbegafft geschehen,
    Sie müsse alles sehen.
 
Da guckt, wenn man im Bett noch liegt,
    Sie durch die Fensterscheiben,
Kein Mädchen will, so ungeblickt,
    Dann mehr im Bette bleiben:
Das thut sie bloß aus Eifersucht:
In Grotten und in Lauben sucht
    Sie sich hineinzustehlen,
    Die Liebenden zu quälen.
 
Ey pfui, Madam, so kurios
    Ist wohl kein Weib auf Erden.
So muß denn alles, klein und groß,
    Von ihr beglasaugt werden?
Was hilft's? verkröche man sich auch
Selbst in der Mutter Erde Bauch,
    Sie ist im Stand der Alten
    Den Bauch entzwei zu spalten.
 
Sie selbst gibt doch den Frauen kein
    Gar sonderlich Exempel.
Wo sie ist, trollt Herr Mondenschein
    Sich flugs hinaus zum Tempel.
Man weiß ja wohl Frau Ueberall,
Warum sie diesen zum Gemahl
    Vor allen auserlesen -
    Weil er stockblind gewesen.
 
Kein so verbuhltes Weib gibt's nicht
    Im Himmel und auf Erden;
Bekäm' Herr Mond sein Augenlicht,
    Er müßte rasend werden.
Bis mit den Sternen sie nicht satt
Gebuhlt und liebgeäugelt hat,
    Eh pflegt sie ihren Grauen
    Nicht einmal anzuschauen.
 
Sie kann, so oft es ihr gefällt,
    Ein Schnippchen ihm versetzen,
D'rum trägt er auch vor aller Welt
    Zwei Hörner zum Entsetzen;
Und will der Hahnrei seinem Weib
Zuweilen näher auf den Leib,
    So kriegt er finst're Blicke
    Und muß beschämt zurücke.
 
Sie läßt sich zwar die Königin
    Des Sternenhimmels schelten;
Allein den königlichen Sinn
    Muß man genug entgelten:
Sie sengt und brennt ja mörderlich,
Und weiß dabei - recht königlich, -
    Für ihre Hand voll Weizen
    Des Pflügers Haut zu beizen.
 
Gibt sie die eine Hand uns voll,
    So nimmt sie mit der andern:
Sie geht ja um mit Kraut und Kohl,
    Als wie mit Salamandern:
Mit ächter Königspolitik
Versenget sie oft Stück für Stück,
    Die Felder und die Saaten,
    Läßt Trauben nur gerathen.
 
Ey, für ein königliches Haupt
    Heißt das sich sehr vergessen,
Wenn man von Unterthanen glaubt,
    Sie könnten Kohlen fressen.
Nicht wahr, Frau Klug, ihr fiel nicht ein,
Daß man beim allerbesten Wein
    Und einer leeren Tenne
    Fein hübsch verhungern könne.
 
Man nennt mit Recht sie das Modell
    Von königlichen Geistern,
Die mit dem ersten Blicke schnell
    Ein ganzes Weltall meistern:
Denn auch Madam mit ihrem Licht
Sieht alles - nur sich selber nicht,
    Und wird an sich die Flecken
    Wohl nimmermehr entdecken.
 
Ich aber bin nicht undankbar,
    Daß ich von ihr gebeichtet,
Was lang mir auf dem Herzen war,
    Indeß sie mir geleuchtet;
Denn, um für ihren Sonnenschein
Ihr gar nicht obligirt zu sein,
    Schrieb ich an dem Gedichte
    Nur Nachts - beim Kerzenlichte.

Aloys Blumauer (1755-1798)
 

 

23 juillet

Regen Sommer

 
 
 
 
 


RegenSommer
 
 Nasser Staub auf allen Wegen!
Dorn und Distel hängt voll Regen
Und der Bach schreit wie ein Kind!
Nirgends blüht ein Regenbogen,
Ach, die Sonn' ist weggezogen
Und der Himmel taub und blind!
 
Traurig ruhn des Waldes Lieder,
Alle Saat liegt siech darnieder,
Frierend schläft der Wachtel Brut.
Jahreshoffnung, fahler Schimmer!
Mit den Menschen steht's noch schlimmer,
Kalt und träge schleicht ihr Blut!
 
Krankes Weib am Findelsteine
Mit dem Säugling, weine! weine
Trostlos oder hoffnungsvoll:
Nicht im Feld und auf den Bäumen -
In den Herzen muss es keimen,
Wenn es besser werden soll!
 
Fleh' zu Gott, der ja die Saaten
Und das Menschenherz beraten,
Bete heiss und immerdar,
Dass er, unsre Not zu wenden,
Wolle Licht und Wärme senden
Und ein gutes Menschenjahr!

 

(Gottfried Keller (1819-1890)

 

20 juillet

Urlaub in Bayern (humorig)

 

 

 

 

 

 

                   Urlaub in Bayern

Letztes Jahr im Sommer waren wir in Urlaub in Bayern. Meine

große Schwester Jessica, meine Eltern und unser Hund Burgsmüller.

Ich war auch dabei und ich heiße Torsten und bin sieben

Jahre alt. Meine Eltern waren schon öfters in Bayern, aber

für mich war es der erste Urlaub im Ausland, weil ich bisher nur

in Bibione war. Bayern wäre eigentlich sehr schön, aber man

sieht es kaum, weil überall Berge davorstehen und es verdecken.

Sehr cool sind manche Häuser. Sie sind tätowiert, zum Beispiel mit einem

Hirsch, einem Berg oder einem Baum. Aber weil die Bayern das Wort „Tatoo“

noch nicht kennen, sagen sie „Lüftlmalerei“ dazu.

Die Bayern sind lustige Menschen und lachen viel mehr wie die Leute bei uns

zu Hause. Sie mögen uns sehr, denn wenn sie uns sehen, lachen sie noch

mehr. Viele heißen Sepp, die meisten jedoch „Hä“. Das lustige in Bayern ist

die Sprache. Manche können deutsch, aber nicht alle. Der Ort, wo wir in einer

Pension gewohnt haben, war da, wo Bayern „Oberpfalz“ heißt und da ist die

Sprache echt krass. Als wir einmal gewandert sind, sind wir an einem Bauerhof

vorbeigekommen und davor saß ein alter Mann auf einer Bank, aß ein

Stück Torte und trank dazu eine Flasche Bier. Mein Vater sagte zu ihm, dass

schönes Wetter ist und der Mann meinte „Loumameirouh“!

Das heißt wahrscheinlich „Guten Tag“. Ich wollte es gleich ausprobieren, ob

ich die Sprach auch kann und sagte zu dem Mann „Loumameirouh“. Er blickte

aber sehr böse und sagte zu mir „Saubougejbloßzou“. Da sagten wir lieber

nichts mehr und gingen weiter, weil wir ihn nicht reizen wollten. Der Mann

stand dann auf, stöhnte und sagte: „Ohboudescheißschouh“.

Das heißt wahrscheinlich „Tschüss“ oder so.

Gut gefallen haben wir in Bayern die Feste. Irgendwo ist immer eines. Da sitzen

dann die Bayern und trinken Bier aus gläsernen Eimern, die sie „Maß“

nennen. Die Frauen haben kleinere Eimerchen, die heißen „Halbe“. Normale

Gläser gibt es nur für Kinder oder ganz alte Frauen. Wir sind auf einem Fest

gewesen, und es war sehr schön. Ich habe Pommes mit Ketschup gegessen,

meine Schwester Jessica nichts wegen der Kalorien und meine Mutter ein

halbes Hähnchen namens „Hendl“. Der Papa hat weisse Spiralen gegessen,

die „Radi“ hießen und dazu einen Einem Bier. Er sagte, das Radi rumort ganz

doll in seinem Bauch und als er rülpste, fiel meine Mutter beinahe das Hähnchen

hinunter.

Wenn die Bayern einige Eimer Bier getrunken haben, schlafen sie ein oder

sie reden in einer Geheimsprache, die man nicht versteht. Es sind nur sehr

kurze Wörter und mit dessen reizen sie sich gegenseitig, bis sie raufen.

Auf dem Fest, bei dem wir waren, konnte man dies sehr schön beobachten.

An unserem Nachbartisch im Bierzelt saßen einige Bayern mit ihren Eimern.

Zuerst lachten sie und guckten zu uns herüber. Einer von ihnen konnte sogar

italienisch, den er sagte zu meiner großen Schwester immer „Dipackiano“.

Sie verstand ihn aber nicht, weil sie nicht italienisch spricht. Plötzlich kam ein

anderer Bayer am Nachbartisch vorbei und schon spielten sie das lustige

Spiel: „Erst reden, dann raufen“. Einer von denen, die am Tisch saßen, sagte

zu dem, der vorbeiging: „Hä“! Darauf sagte der Vorbeigehende: „Wos hä“?,

worauf der andere ziemlich böse meinte: „Hä, gell hä“! Das hätte er vermutlich

nicht sagen sollen, denn der Vorbeigehende sagte nur mehr: „Pass bloß

aaf, hä“ - und schon rauften sie. Obwohl es ziemlich lustig war, gingen wir,

denn meine Mutter mag keine Gewalt.

Etwas anderes ist mir auch noch aufgefallen in Bayern. Bayern reden nicht so

gerne wie wir. Manche sind beinahe stumm. Dies kann man am besten im

Wirtshaus sehen. Eines Abends ging mein Vater mit mir ins Dorfwirtshaus

und wir bestellten Bratwürste mit Kraut, die sehr lecker schmeckten. Es waren

außer uns nur zwei Einheimische da. Diese saßen am Stammtisch, tranken

Bier und schwiegen. Mein Vater sagte freundlich zu ihnen: „Die Bratwürste

schmecken hervorragend, meine Herren“! Sie aber schwiegen weiter. Sie

sagten zu meinem Vater nichts, zu mir nichts und zu sich auch nichts.

Wenn sie nicht ab und zu vom Bier getrunken hätten, hätte man meinen können,

sie seien tot.

Plötzlich, nach ungefähr einer Stunde, tat sich etwas. Einer von den beiden

seufzte „jamei“, und wir dachten jetzt beginnt ein Gespräch. Doch der andere

sagte nur „owa ehrlich“, und das war es dann.

Mein Vater machte noch einen Versuch und rief hinüber: „Es gefällt uns sehr

gut hier bei Ihnen in Bayern! Wir waren auch schon auf dem Feuerwehrfest!

Da gabs eine zünftige Rauferei! Haha! Waren Sie auch schon auf dem Fest,

meine Herren“? Da sagte ein Bayer zum anderen: „Eam schau o“. Dann war

es wieder ruhig. Dies war meinem Vater dann doch unheimlich und wir zahlten

und verließen den stillen Ort. Beim Hinausgehen sagte Papa noch zu den

Männern: „Gute Nacht, die Herren! Ich wünsche noch einen schönen Abend“!

Sie wünschten uns nichts.

Aber die Bayern sind nicht immer so mürrisch. Zum Beispiel sind sie richtig

lustig, wenn sie sich gegenseitig beleidigen. Das gefällt ihnen scheinbar sehr.

Als mein Vater und ich einmal in unserem Urlaubsort in der Dorfmetzgerei

einkauften, kam ein Bayer herein und sagte zum Metzger: „Servus Hans, du

oider Hunzkrippl“! Da lachte der Metzger und sagte: „Habe d`Ehre Sepp, du

Berner, du greislicher“! Sepp, der Berner, freute sich sehr über die nette Begrüßung.

Als noch ein weiterer Bayer hereinkam, wurde die Stimmung immer

besser. Er begrüßte die anderen beiden mit einem herzlichen „Ja, do schau

her, da Sepp und da Hans! Griaß Eich, ehs Schlawiner, es elendigen“!

Auch Hans, der Hunzkrippl und Sepp, der Berner, begrüßten den Neuankömmling

und riefen: „Ja griaßde Franz, oider Suffbeidl, stingerter“!

Franz Suffbeutel war total begeistert und lachte über das ganze Gesicht.

Dann sagte Sepp, der Berner, zu Hans, dem Metzger bzw. Hunzkrippl: „Hä

Hans, gib ma amol drei Boor vo deine greislichen Pflälzer, du Leitbscheißer,

du windiger“! Metzger Hans meinte dazu: „Für dein Saumogn taugns allawei!

No, du gschwollkopferter Bauernfünfer, du staubiger Bulldogmißhandler, du

grausamer“!

Es gibt scheinbar nicht schöneres für einen Bayern, als beleidigt zu werden,

denn sowohl Hans, der Leutebescheißer als auch Sepp, der Berner und Bauernfünfer

und Franz Suffbeutel waren in einer Super-Stimmung und lachten

herzhaft.

Mein Vater meinte zu mir: „Pass auf Jochen, jetzt mache ich auch mit bei

dem Spaß“! Dann sagte er zum Metzger: „Geben Sie mir bitte hundert

Gramm von ihrer verfaulten Salami, sie Vollidiot“!

Plötzlich lachte keiner mehr und alle sahen meinen Vater an, sogar die alte

Frau, die im Laden war. Der Metzger sagte mit finsterem Gesicht: „Schau

bloß dass du weidakimmst, du Preissnschädl, du gfotzerter“!

Das habe ich zwar nicht genau verstanden, aber es hörte sich nicht gut an

und wir verließen ohne Wurst die Metzgerei. Wahrscheinlich ist „Vollidiot“ eine

Beleidigung die die Bayern nicht kennen und deshalb freuen sie sich nicht

darüber.

Sonst war es in Bayern sehr schön, besonders die Pommes und das Eis. Ich

habe mich sehr gefreut, denn ich durfte abends immer mit vier Jungs aus

dem Dorf Fußball spielen. Die bayerischen Jungs sind echt nett, sie ließen

mich sogar den Ball holen, wenn er in Nachbarsgarten geflogen war und sagten,

das ist eine große Ehre für mich. Als ich den Ball wieder herausgeholt

hatte, sagten sie, dass es nicht nur eine große Ehre, sondern auch ein großes

Glück für mich war, weil heute scheinbar der Kampfhund nicht zu Hause

ist. Das ist doch voll lustig, oder?

Ich habe mir extra die Namen der Jungs notiert, damit ich ihnen nach dem

Urlaub schreiben kann. Sie heißen Ülcgür, Ferdl, Erdal-Alois und Kilian.

So, das wars.

Ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub in Bayern, weil Bayern ist voll

cool.

Vorher kaufe ich mir noch ein Wörterbuch.

 

(Verfasser unbekannt)

Gesehen bei „funverteiler“

 

 

 

14 juillet

Das Unglück lieben

 
 
 
 
 
 
 
 
               

               
Das Unglück lieben
 
 
Das Unglück lieben - o das heißt,
Durch Dorngestrüppe, das uns blutig,
Das uns das Kleid vom Leibe reißt,
Im Dunkel gehn, am Abgrund mutig;
Es heißt nicht gehn im Sonnenschein,
Jedoch auch leiden nicht allein.
 
Das Unglück lieben heißt, zugleich
Verachtung, Spott und ohne Klagen,
Gefaßt auf jeden Wetterstreich,
Der Erde Doppellast ertragen,
Dem süßen vorziehn bittern Trank
Und ernten, ach, nur kargen Dank.
 
Das Unglück lieben heißt, ein Kind
Mit heim von öder Straße nehmen,
Beschützen vor dem rauhen Wind,
Heißt, harten Sinn und Stolz beschämen,
Selbst nicht vor Trotz und Widerstand
Zurückziehn seine Retterhand.
 
Das Unglück lieben heißt, nicht Flaum
Und weiche Polsterdecken lieben,
Doch die, die umgehn wie im Traum,
Die Ärmsten, die zurückgeblieben,
Errettend wiederum hervor
Geleiten, zu dem Glück empor.
 
Das Unglück lieben heißt, die Not
Des Erdendaseins ganz empfinden,
Die Ohnmacht vor dem Machtgebot,
Dem kein Geschöpf sich kann entwinden,
Heißt streifen an des Engels Flug,
Der auf die Welt das Mitleid trug.
 
Hermann von Lingg (1820-1905)

2 juillet

Bebilderte Sprüche